Monday, December 1, 2008

Weihnachten in Deutschland

Die Weihnachtszeit ist gekommen und viele Leute schmücken ihre Häuser und Wohnungen mit bunten Lichtern. Gestern war der erste Advent. Advent sind die vier Sonntage vor Weihnachten. Die Deutschen haben einen Adventskranz auf dem Tisch. Er hat vier Kerzen, und an jedem Advent wird eine Kerze mehr angezündet. Am vierten Advent brennen also vier Kerzen.

Der 24. Dezember ist Heiligabend. An diesem Tag müssen viele Menschen noch einen halben Tag arbeiten. Mittags gibt es Würstchen und Kartoffelsalat. Nachmittags oder abends gehen die meisten in die Kirche. In der Kirche werden Weihnachtslieder gesungen und der Pfarrer liest die Weihnachtsgeschichte vor. Zu Hause bekommen die Kinder Geschenke, und auch die Erwachsenen beschenken sich. Man nennt das die Bescherung. Die meisten haben einen geschmückten Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Man zündet die Kerzen an und singt Weihnachtslieder oder liest Weihnachtsgeschichten vor. Alles ist sehr gemütlich.

Der 25. Dezember ist der erste Weihnachtsfeiertag. Zum Mittag gibt es meist eine Gans. Die Vorbereitung braucht meist den ganzen Vormittag. Manche Leute gehen auch zur Kirche. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen und meist ist die ganze Familie beisammen. Die Kerzen werden wieder angezündet und man genießt den Feiertag.

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist nicht so wichtig. Alle sind faul und haben viel zu viel gegessen. Es ist auch meist Zeit für einen Spaziergang.

Viele Menschen müssen zwischen Weihnachten und Sylvester arbeiten. Sylvester ist der letzte Tag im Jahr. Man wartet auf das Fest am Abend. Sylvester geht man essen oder feiert mit der Familie oder mit Freunden. In Berlin kann man am Brandenburger Tor feiern. Das ist ein ehemaliges Stadttor. Es verbindet zwei große Straßen: Die Straße des 17. Juni und die Straße Unter den Linden. Bevor die Mauer gefallen war, durfte sich hier niemand aufhalten. Das Tor war eingemauert.

Zu Neujahr, dem 1. Januar, schlafen die meisten Menschen lange. Es ist Tradition, Fisch zu essen, wie z.B. Karpfen. Nachmittags machen viele Leute auch gern einen Spaziergang.

Wie feiert Ihr Weihnachten und Sylvester? Sind die Deutschen zu Weihnachten besonders romantisch? Schreibt einen Kommentar!

Tuesday, October 7, 2008

Lohnt sich das Sparen noch?

Nun hat die Banken- und Finanzkrise auch Deutschland erreicht. Die Hypo Real Estate Bank befindet sich in großen Schwierigkeiten. Eine irische Tochterbank hatte sich verspekuliert.

Die Hypo Real Estate ist keine Privatkundenbank. Aber sie sichert Kredite, die zum Bauen eines Hauses benötigt werden. Wenn sie bankrott geht, hat das Auswirkungen auf alle andreen Banken.

Die deutsche Regierung hat nun eine Garantie für alle Sparkonten gegeben. Sparer sollen beruhigt werden. Sie könnten Angst bekommen und ihr Geld von ihren Sparkonten holen. Dadurch würden die Banken noch mehr in Schwierigkeiten geraten.

Lohnt sich das Sparen noch? Natürlich! Es ist unsicher, Bargeld im Haus aufzubewahren und es bringt keine Zinsen. Es gibt keine andere und sicherere Möglichkeit, Geld anzulegen als bei Banken. Unsicher sind nur Aktien und sogenannte Zertifikate. Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen.

Wednesday, September 17, 2008

Armut in Deutschland

Armut in Deutschland? Das scheint erst einmal unglaublich. Aber es gibt Menschen, die sich und ihre Kinder nicht mehr aus eigener Kraft ernähren können. Sie können sich keine Nahrungsmittel kaufen. Sie holen sich was sie zum Essen brauchen von "Tafeln". Von diesen Einrichtungen gibt es inzwischen 795 in ganz Deutschland, meist in den großen Städten. Der Ausdruck kommt von dem Wort Tafel = großer Tisch mit reichlich zu essen.

Bis zum Ende des Jahres rechnet man mit einer Million Bedürftigen. Die Anzahl hat sich in den letzten drei Jahren verdoppelt. Dies ist eine sehr bedenkliche Entwicklung. Längst sind dies keine ausschließlich Obdachlosen mehr. Es sind Menschen, die aus verschidenen Gründen in Not geraten sind.

Mehr zum Thema: http://tinyurl.com/5jrbjw

Saturday, September 13, 2008

Deutsche Bahn muss Gebühren zurückziehen

Es hätte Wirklichkeit werden können:

Sie wollen an einem Schalter eine Fahrkarte kaufen. Einmal Hamburg und zurück. Der Fahrpreis ist ja schon teuer genug. Aber zusätzlich müssen Sie fünf Euro bezahlen. Warum? Weil Sie nicht im Internet oder an einem Automaten gekauft haben.

Was war der Grund für diesen Vorstoß der Bahn? Ganz einfach: Personal kostet viel Geld. Dieses Geld sollte nun der Fahrgast bezahlen.

Zum Glück kam es anders. Politiker und Verbände liefen Sturm. Schließlich gehört die Bahn zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln. Kunden hätte die Bahn mit dieser Entscheidung bestimmt nicht gewonnen.

Die Bahn hat nun ihre Entscheidung wieder zurück gezogen. Ein sehr kluger Schritt.

Friday, September 12, 2008

Steuern sparen auf dem Weg zur Arbeit

Bis Januar 2007 konnte ein Arbeitnehmer die Kosten für den Arbeitsweg von der Steuer absetzen. Der Arbeitsweg kostet eben Geld: Fahrkarten für die Bahn, Benzin fürs Auto. Diese Kosten bekam der Arbeitnehmer von der Steuer abgezogen.

Set 2007 geht das nicht mehr. Nur wer mehr als 20 Kilometer zur Arbeit fährt, kann alle Kosten über 20 km von der Steuer absetzen. Alle anderen bleiben auf den Kosten sitzen.

Ist das richtig? Ist die Fahrt zur Arbeit wie in vielen anderen Ländern Privatsache? Oder soll der Staat diejenigen unterstützen, die bereit sind, einen weiten Weg zur Arbeit zu fahren? Lohnt es sich noch, für wenig Geld zu arbeiten und eine lange Strecke zu fahren?

Ich habe Kollegen, die weit fahren müssen, manchmal mehr als 80 Kilometer für eine Strecke. Sie zahlen Hundert von Euro an der Tankstelle.

Emiles Meinung: Wenn der Staat von seinen Bürgern erwartet, weit zur Arbeit zu fahren, muss er die Bürger auch entlasten. Viele Arbeitslose können sich die Kosten sowieso nicht leisten.

Der Beitrag zum Thema im Zweiten Deutschen Fernsehen ist zu finden unter http://tinyurl.com/47gkzw.